Informationen
Adresse: | |
| Berliner Str. 23, 67059, Ludwigshafen | |
| D - Rheinland Pfalz | |
Kontakt: | |
| Ansprechpartner: | Dr. Judith Elisabeth Weiss |
| Tel: | 0621-504 2903 |
| E-Mail: | judith.weiss@ludwigshafen.de |
| Homepage: | www.wilhelm-hack-museum.de |
Das Wilhelm-Hack-Museum ist das wichtigste Museum für Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts in Rheinland-Pfalz.
Mit kreativem Elan hat das Museum nach seiner Wiedereröffnung im vergangenen Jahr ein künstlerisches Programm entwickelt, das mit der ständigen Sammlung, Sonderausstellungen und einer Plattform für neue Medien unterschiedlichste Facetten der Kunstbetrachtung vor Augen führt.. Im jungen Schaufenster des Wilhelm-Hack-Museums, der Rudolf-Scharpf-Galerie, sind regelmäßig zeitgenössische Künstler zu Gast, die noch am Beginn ihrer Karriere stehen.
Das unübersehbare Wahrzeichen des Wilhelm-Hack-Museums, die farbenprächtige Keramikwand an der Südostseite des Hauses, ist mit ihren 7.200 Fliesen die weltweit größte Arbeit des berühmten Katalanen Joan Miró. Die Sammlung des Museums gewährt in seltener Dichte einen Einblick in die Entwicklung der abstrakten Kunst von ihren Anfängen um 1910 bis in die heutige Zeit. Neben Meisterwerken von Robert Delaunay, Wassily Kandinsky, František Kupka und August Macke verfügt das Museum über hervorragende Werkkomplexe der Russischen Avantgarde und der De Stijl-Gruppe. Werke des Expressionismus, darunter zentrale Gemälde der Brücke-Gruppe mit Hauptwerken von Ernst Ludwig Kirchner, Max Pechstein und Emil Nolde, zählen zu den Sammlungsschwerpunkten des Museums. Aus dem vielfältigen Spektrum der russischen Avantgardekunst verfügt das Wilhelm-Hack-Museum als eine der wenigen Institutionen in Deutschland über eine umfangreiche Sammlung von Gemälden, Zeichnungen und Druckgraphik, die auf das besondere Interesse des Stifters Wilhelm Hack zurückgeht. Das Museum hat den Ruf als „Hort der konstruktiv-konkreten Kunst“ und besitzt eine der bedeutendsten Sammlungen dieser Kunstrichtung in Deutschland mit Arbeiten u.a. von Max Bill, Günther Fruhtrunk, Bridget Riley und Victor Vasarely.
Das Museum präsentiert außerdem eine der größten deutschen Sammlungen von Graphiken und Multiples der 1960er und 1970er Jahre, die heute als Pop Sammlung Beck bekannt ist. Unter den mehr als 2000 Kunstwerken befinden sich neben den amerikanischen und englischen Klassikern der Pop-Art wie Andy Warhol, Allen Jones und Roy Lichtenstein. Aus der exquisiten Sammlung mittelalterlicher Sakralkunst werden derzeit ca. 40 Werke präsentiert.
Dass das Museum als junges, offenes und dynamisches Haus in Erscheinung tritt, ist auch dem Förderkreis Wilhelm-Hack-Museum e.V. zu verdanken. Er ist einer der wichtigsten Grundpfeiler des Museums und stellt eine unverzichtbare Verbindung zwischen Museum und Öffentlichkeit dar. Zahlreiche Aktivitäten bietet das Museumsatelier für Jung und Alt. Kinder, Jugendliche und Erwachsene können den Pinsel schwingen, „Junge Kunst, junge Menschen, neue Medien“ heißt es beim hackerklub, der sich an coole Köpfe und kreative Kids ab 14 Jahren richtet.
Öffnungszeiten:
DI, MI, FR 11.00 - 18.00 Uhr
DO 11.00 - 20.00 Uhr
SA, SO 10 - 18 Uhr
MO geschlossen
Preise:
Regulär 7 €
Ermäßigt 5 €
Schüler/Klassen 3 €
Samstags ist der Eintritt frei.
Ausstattung:
Behindertengerecht, Cafe "Surréal", WC
Dieser Beitrag wurde von unserem Mitglied Picasso09 am 14.07.2010, 15:40 Uhr geschrieben. Für Inhalt und Richtigkeit aller Angaben ist nur Picasso09 verantwortlich.
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